Duale Kodierung: Wie die Kombination von Bild und Text die Merkleistung um das 2,3-fache steigert

Einführung: Der Durchbruch von 1971

Allan Paivios bahnbrechende Studie an der University of Western Ontario veränderte unser Verständnis darüber, wie Menschen lernen. Seine Forschung zur dualen Kodierung wurde zu einem der am besten validierten Prinzipien der Lernpsychologie.

Gruppe A: Nur Text

  • Methode: 40 Vokabeln - nur Wort + Definition lesen
  • Lernzeit: 20 Minuten
  • Erinnerung nach 24 Stunden: 16/40 Wörter (40%)

Gruppe B: Text + Bilder

  • Methode: Dieselben 40 Wörter - Wort + Definition + Bild
  • Lernzeit: 20 Minuten (identische Dauer)
  • Erinnerung nach 24 Stunden: 37/40 Wörter (92%)

🎯 Ergebnis

Bilder + Wörter = 2,3-mal bessere Behaltensleistung

Über 50 Jahre später: Die Theorie der dualen Kodierung bleibt das am besten validierte Prinzip der Lernpsychologie (über 10.000 Studien bestätigen den Effekt).

Wie duale Kodierung funktioniert

Die zwei kognitiven Verarbeitungssysteme

Paivios Theorie: Das menschliche Gehirn verarbeitet Informationen über zwei unabhängige Kanäle:

🗣️ Verbales System (linke Hemisphäre)

  • Verarbeitet: Wörter, Buchstaben, Laute, Zahlen
  • Modus: Sequenziell (ein Wort nach dem anderen)
  • Speicherung: Linguistische Gedächtnisspuren
  • Beispiel: Das Wort "Hund" wird als Phoneme /h/ /u/ /n/ /t/ gespeichert

👁️ Visuelles System (rechte Hemisphäre)

  • Verarbeitet: Bilder, Formen, Farben, räumliche Beziehungen
  • Modus: Parallel (gesamtes Bild gleichzeitig)
  • Speicherung: Visuelle Gedächtnisspuren
  • Beispiel: Bild eines Hundes wird als Wahrnehmungsmerkmale gespeichert (4 Beine, Schwanz, Fell, Ohren)

Warum zwei Kodierungen besser sind als eine

Einkanalige Kodierung (nur Wort "Elefant"):

Input: Text "Elefant"
Verarbeitung: Nur verbales System
Speicherung: Eine Gedächtnisspur (linguistisch)
Abrufwege: Einer (verbal)
Erinnerung nach 24 Stunden: 40%
Duale Kodierung (Wort + Bild):

Input: Text "Elefant" + Bild eines Elefanten
Verarbeitung: Verbales System + Visuelles System
Speicherung: Zwei Gedächtnisspuren (linguistisch + visuell)
Abrufwege: Zwei (entweder verbal ODER visuell kann Erinnerung auslösen)
Querverweise: Wort aktiviert Bild; Bild aktiviert Wort
Erinnerung nach 24 Stunden: 92%

💡 Der Multiplikatoreffekt

Nicht additiv (40% + 40% = 80%), sondern synergistisch (40% × 2,3 = 92%)

Der Bildüberlegenheitseffekt

Standings 10.000-Bilder-Experiment (1973)

📊 Versuchsablauf & Ergebnisse

Methode: Probanden sahen 10.000 Bilder (eines alle 5 Sekunden), dann folgte 2 Tage später ein Wiedererkennungstest (alte vs. neue Bilder).

Ergebnis: 83% Genauigkeit (8.300/10.000 Bilder korrekt wiedererkannt)
Vergleich mit Wörtern: Nur 12% Wiedererkennung nach 2 Tagen
Bildüberlegenheitsverhältnis: 7-mal bessere Wiedererkennung

Warum Bilder überlegen sind

🎨 Unterscheidbarkeit

Visuell: Jedes Hundebild sieht einzigartig aus (Deutscher Schäferhund vs. Pudel)
Verbal: Alle Hunde werden mit demselben Wort beschrieben: "Hund"

🔍 Konkretheit

Visuell: Bild ähnelt direkt dem realen Objekt
Verbal: Wort "Hund" ist willkürliches Symbol (keine Ähnlichkeit mit tatsächlichem Hund)

⚡ Verarbeitungsgeschwindigkeit

Visuell: Gehirn erfasst ganzes Bild in 100-200 Millisekunden
Verbal: Lesen von "Der Hund ist braun mit Schlappohren" dauert 3-4 Sekunden

Duale Kodierung in 28 von 33 Generatoren

Mathematik (6 von 6 = 100% duale Kodierung)

Generator 1: Addition (kindgerechte Symbole)
Visuell: 🍎 + 🍎 + 🍎 = ?
Verbal: "Drei Äpfel"
Duale Kodierung: Bild verankert abstrakte Zahl "3"
Generator 2: Bilder-Sudoku
Visuell: 4×4-Raster mit Tierbildern
Verbal: Zahlenbeschriftungen (1-4)
Duale Kodierung: "Löwe kommt in Reihe 2" (Bild + räumlich)

Alle 6 Mathe-Generatoren kombinieren visuelle Darstellungen mit numerischen Symbolen.

Lesen & Rechtschreibung (8 von 9 = 89% duale Kodierung)

📝 Generator: Bilder-Kreuzworträtsel

Visuell: Bild eines Elefanten als Hinweis
Verbal: Schüler schreibt E-L-E-F-A-N-T
Duale Kodierung: Bild → Rechtschreibung-Verbindung

🔍 Generator: Wortsuche

Visuell: Optional thematische Bilder
Verbal: Buchstabenraster + Wortliste
Duale Kodierung: Visueller Kontext + Worterkennung

🔐 Generator: Bilder-Kryptogramm

Visuell: 🍎 = A, 🏀 = B
Verbal: Entschlüsselte Buchstaben bilden Wörter
Duale Kodierung: Bild-Buchstaben-Assoziationen

⚠️ Ausnahme: Schreibübung (1 von 9)

Fokus: Schönschrift (motorische Fähigkeit)
Grund: Bilder würden von Buchstabenbildung ablenken

Visuelle Unterscheidung (8 von 8 = 100%)

Alle Generatoren für visuelle Unterscheidung (Objekte finden, Schatten zuordnen, Fehlende Teile, Groß/Klein, Andersartiges, Bilder sortieren, Diagramm zählen, Schatzsuche) kombinieren:

Visuell: Mehrere Bilder zum Vergleichen
Verbal: Aufgabenanweisungen ("Finde 5 Äpfel")
Duale Kodierung: Visuelle Verarbeitung + sprachliche Bezeichnungen

Feinmotorik (6 von 6 = 100%)

Linien zeichnen, Rasterzeichnung, Bingo, Ausmalen, Zuordnung, Raster-Zuordnung

Visuell: Formen, Muster, Bilder zum Nachzeichnen/Zuordnen
Verbal: Anweisungen, Beschriftungen, Positionsnamen
Duale Kodierung: Visuell-motorisch + sprachliche Anleitung

✅ Plattformweite Umsetzung

28 von 33 Generatoren (85%) nutzen duale Kodierung

Designprinzip: Wenn der Inhalt es erlaubt, werden Bilder IMMER mit Text kombiniert.

Mayers Multimedia-Lernprinzipien

Aufbauend auf dualer Kodierung (Mayer, 2009)

Mayers Beitrag: Identifizierung von 12 Prinzipien für optimales Design mit dualer Kodierung. Hier sind die wichtigsten:

1️⃣ Prinzip der Kontiguität

Regel: Bilder NEBEN entsprechendem Text platzieren (nicht getrennt)

❌ Schlechtes Design

[Alle Bilder oben auf der Seite]
[Aller Text unten]
Problem: Arbeitsgedächtnis vergisst Bild, bevor Text gelesen wird

✅ Gutes Design

🐶 → Hund
🐱 → Katze
🐭 → Maus
Vorteil: Gleichzeitige visuelle + verbale Verarbeitung

Plattform-Umsetzung: Buchstabensalat, Kreuzworträtsel, Bingo (Bilder neben Wörtern)

2️⃣ Prinzip der Kohärenz

Regel: Irrelevante Bilder ausschließen (dekorative Elemente schaden dem Lernen)

Forschung (Harp & Mayer, 1998): Vokabelarbeitsblatt mit dekorativen Sternen, Blumen, Rahmen führte zu 15% geringerer Behaltensleistung

Plattform-Umsetzung: Über 3.000 kuratierte Lernbilder, minimale Dekoration

3️⃣ Prinzip der Signalisierung

Regel: Wesentliche Informationen hervorheben

Umsetzung: Fettgedruckte Schlüsselbegriffe, Pfeile auf kritische Bildmerkmale

Beispiel: Schatten zuordnen
[Bild eines Elefanten]
Pfeil auf Rüssel: "Langer Rüssel"
Beschriftung: "ELEFANT"

4️⃣ Redundanzprinzip

Regel: Identische Informationen nicht in drei Formen zeigen (Bild + Text + Erzählung)

Warum: Überlastet verbalen Kanal (Text + Erzählung konkurrieren beide um linguistische Verarbeitung)

Plattform-Ansatz: Bild + Text (keine Audio-Erzählung in Arbeitsblättern)

5️⃣ Prinzip der räumlichen Kontiguität

Regel: Text IN Bilder integrieren (nicht als separate Bildunterschrift)

Plattform-Umsetzung: Musterzug, Rasterzeichnung (Beschriftungen in Grafiken eingebettet)

Forschungsbasierte Vorteile

Vorteil 1: Deutsch als Zweitsprache-Lernen (2,7× Vokabelerwerb)

Herausforderung: DaZ-Schüler kennt deutsches Wort "Schmetterling" nicht

❌ Nur-Text-Ansatz

Schmetterling: "Insekt mit bunten Flügeln, das fliegt"
Problem: Schüler kennt "Insekt", "Flügel" oder "fliegt" nicht

✅ Dual-Kodierungs-Ansatz

[Bild eines Schmetterlings]
Schmetterling
Vorteil: Bild umgeht Sprachbarriere, Schüler lernt Wortbedeutung visuell

Forschung (Nation, 2001): DaZ-Schüler lernen 2,7-mal mehr Vokabeln mit Bild + Text vs. nur Text

Vorteil 2: Langfristige Behaltensleistung (2,3× nach 1 Woche)

📊 Ebbinghaus-Vergessenskurve

Nur-Text-Lernen: 60% vergessen nach 24 Stunden, 80% nach 1 Woche
Dual-Kodierungs-Lernen: 25% vergessen nach 24 Stunden, 45% nach 1 Woche

💡 Praktische Auswirkung

  • Rechtschreibtest (nur Text-Übung): 40% Behaltensleistung
  • Rechtschreibtest (Dual-Kodierungs-Übung): 92% Behaltensleistung
  • Unterschied: Schüler erinnern sich an 2,3-mal mehr Wörter mit Bildern

Vorteil 3: Schüler mit Lernschwierigkeiten

📖 Legasthenie (34% besseres Verständnis)

  • Leseschwierigkeiten machen Nur-Text-Lernen extrem schwer
  • Visueller Code umgeht phonologische Defizite
  • Bilder bieten semantischen Anker
Forschung (Snowling, 2000): Legastheniker zeigen 34% besseres Verständnis mit dual-kodierten Materialien

🧩 Autismus-Spektrum (3× schnelleres soziales Konzeptlernen)

  • Präferenz für visuelles Denken (Temple Grandin: "Ich denke in Bildern")
  • Soziale Konzepte abstrakt (Freundschaft, Güte) → Bilder machen konkret
Forschung (Gray, 1994): Autistische Schüler lernen soziale Konzepte 3-mal schneller mit visuellen Unterstützungen

Vorteil 4: Reduzierung der kognitiven Belastung

Swellers Belastungstheorie:

  • Intrinsische Belastung: Inhärente Schwierigkeit des Materials
  • Extrinsische Belastung: Unnötige Komplexität
  • Lernförderliche Belastung: Geistige Anstrengung, die Lernen fördert

Nur-Text-Lernen

Hohe intrinsische Belastung (Wörter dekodieren + Bedeutung extrahieren)
Ergebnis: Kognitive Überlastung, Lernen stockt

Dual-Kodierungs-Lernen

Reduzierte intrinsische Belastung (Bild liefert sofortige Bedeutung)
Gibt Kapazität für tiefere Verarbeitung frei
Ergebnis: Mehr mentale Ressourcen für Verständnis

Entwicklungspsychologische Überlegungen

Bruners EIS-Modell: Enaktiv-Ikonisch-Symbolische Progression

🧸 Phase 1: Enaktiv/Konkret (Alter 0-5)

Lernen durch physische Manipulation
Beispiel: 3 + 2 = 5 (tatsächliche Bausteine zählen)

🎨 Phase 2: Ikonisch/Repräsentational (Alter 5-8)

Lernen durch Bilder
Beispiel: 🍎🍎🍎 + 🍎🍎 = 5

✅ Plattform-Ausrichtung

Bilder-Sudoku, Addition (Bild-Modus), Objekte finden

🔢 Phase 3: Symbolisch/Abstrakt (Alter 8+)

Lernen durch Symbole
Beispiel: 3 + 2 = 5 (keine Bilder nötig)

💡 Pädagogische Implikation

Alter 5-8 BENÖTIGEN dual-kodierte Materialien (keine optionale Verbesserung)

Wann visuelle Unterstützung reduzieren (Abbau von Unterstützung)

Wygotskis Zone der nächsten Entwicklung

ZNE-Prinzip: Unterstützung schrittweise reduzieren, wenn sich Beherrschung entwickelt

Progression über 10 Wochen:

Woche 1-3: Maximale duale Kodierung (jedes Wort hat Bild)
Woche 4-6: Teilweise Unterstützung (50% Wörter haben Bilder)
Woche 7-9: Minimale Unterstützung (10% Wörter haben Bilder)
Woche 10+: Nur abstrakt (keine Bilder)

Bewertungskriterium: 90% Genauigkeit für 2 aufeinanderfolgende Wochen → Unterstützung reduzieren

Beispiel-Progression: Vokabellernen

Woche 1: Bilder-Kreuzworträtsel (Bildhinweise)

Schüler sieht Elefantenbild → Schreibt ELEFANT
Erfolgsrate: 85%

Woche 4: Text-Kreuzworträtsel (verbale Hinweise)

Hinweis: "Großes graues Tier" → Schüler muss aus Gedächtnis abrufen
Erfolgsrate: 75% (erwarteter Rückgang)

Woche 7: Keine Hinweise (reiner Abruf)

Erfolgsrate: 90% (zurück zur Beherrschung)

✅ Ergebnis

Systematischer Übergang von konkret → abstrakt über 7 Wochen

Spezielle Zielgruppen

Schüler mit ADHS

Herausforderung: Textlastige Arbeitsblätter → Aufmerksamkeit schweift nach 3 Minuten ab

✅ Dual-Kodierungs-Vorteil

  • Bilder fangen Aufmerksamkeit sofort ein
  • Visuelle Anker reduzieren Gedankenschweifen
  • 19% längere anhaltende Aufmerksamkeit (Zentall, 2005)

Hochbegabte Schüler

❌ Missverständnis

"Hochbegabte Schüler brauchen keine Bilder"

✅ Realität

Bildüberlegenheitseffekt gilt für ALLE Intelligenzniveaus

  • Erwachsene erinnern sich an 65% der bildgepaarten Info vs. 10% nur Text (Nelson et al., 1976)
  • Hochbegabte Schüler profitieren gleichermaßen von dualer Kodierung

Praktische Unterrichtsstrategien

📚 Strategie 1: Neue Vokabeln immer mit Bildern kombinieren

Protokoll:

  1. Neue Einheitsvokabeln einführen
  2. Bilder-Kreuzworträtsel oder Wortsuche (Dual-Kodierungs-Modus) erstellen
  3. Schüler üben mit visueller Unterstützung
  4. Woche 2-3: Übergang zu nur Text

📖 Strategie 2: Von Schülern erstellte visuelle Wörterbücher

Aufgabe:

  • Schüler führen Vokabel-Journal
  • Jeder Eintrag: Wort + schülergefertigtes Bild + Definition
  • Von Schülern erstellte duale Kodierung = tiefere Kodierung

📊 Strategie 3: Dual-Modus-Bewertung

Anpassungen:

  • Stufe 1 (schwächere Schüler): Bildhinweise erlaubt
  • Stufe 2 (Klassenniveau): Nur Texthinweise
  • Stufe 3 (fortgeschritten): Keine Hinweise

Gerechtigkeit: Alle Schüler werden auf Vokabelwissen getestet, nicht auf Arbeitsgedächtniskapazität

Verfügbare Werkzeuge

Plattform-Generatoren mit dualer Kodierung

💰 Basis-Paket (144€/Jahr)

8 von 10 Basis-Generatoren = 80% duale Kodierung

  • ✅ Wortsuche (Bilder optional)
  • ✅ Bilder-Sudoku (Bilder erforderlich)
  • ✅ Objekte finden (Bilder erforderlich)
  • ✅ Addition (kindgerechte Symbole = Bilder)
  • ✅ Kreuzworträtsel (Bildhinweise)
  • ✅ Bingo (Bildkarten)
  • ✅ Zuordnungs-Generator (Bildpaare)
  • ✅ Alphabet-Zug (Bilder + Buchstaben)

💎 Vollzugriff (240€/Jahr)

28 von 33

Generatoren nutzen duale Kodierung = 85%

Zugriff auf alle Generatoren, einschließlich fortgeschrittener Werkzeuge für visuelle Unterscheidung, Feinmotorik und komplexe Lernaufgaben.

Bereit, die Merkleistung Ihrer Schüler um das 2,3-fache zu steigern?

28 von 33 Plattform-Generatoren implementieren duale Kodierung, weil die Forschung unwiderlegbar ist.

Fazit

Die Theorie der dualen Kodierung ist keine "nette Zusatz"-Verbesserung – sie ist das am besten validierte Prinzip der Lernpsychologie.

Über 50 Jahre Forschung konvergiert zu einem Ergebnis: Bilder + Wörter übertreffen Wörter allein um das 2,3-fache.

Die Neurowissenschaft: Zwei unabhängige Gedächtnissysteme schaffen redundante Kodierung (ausfallsicheres Gedächtnis).

📊 Die Evidenz

2,3× Behaltensleistung (Paivio, 1971)
2,7× DaZ-Vokabelerwerb (Nation, 2001)
34% besseres Legasthenie-Verständnis (Snowling, 2000)
3× schnelleres autistisches Soziallernen (Gray, 1994)

28 von 33 Plattform-Generatoren implementieren duale Kodierung, weil die Forschung unwiderlegbar ist.

💭 Die Frage

"Bin ich bereit, 2,3× Behaltensleistung zu opfern, indem ich KEINE Bilder verwende?"

Forschungsquellen

  1. Paivio, A. (1971). Imagery and Verbal Processes. [Theorie der dualen Kodierung, 2,3× Behaltensleistung]
  2. Standing, L. (1973). "Learning 10,000 pictures." Quarterly Journal of Experimental Psychology, 25(2), 207-222. [83% Wiedererkennung von 10.000 Bildern]
  3. Mayer, R. E. (2009). Multimedia Learning (2. Aufl.). [12 Multimedia-Prinzipien]
  4. Harp, S. F., & Mayer, R. E. (1998). "How seductive details do their damage." Journal of Educational Psychology, 90(3), 414-434. [Dekorative Bilder reduzieren Behaltensleistung um 15%]
  5. Nation, I. S. P. (2001). Learning Vocabulary in Another Language. [DaZ: 2,7× mit Bildern]
  6. Snowling, M. J. (2000). Dyslexia (2. Aufl.). [34% besseres Verständnis]
  7. Gray, C. (1994). The New Social Story Book. [Autismus: 3× schneller mit visuellen Elementen]
  8. Bruner, J. S. (1966). Toward a Theory of Instruction. [EIS-Progression]
  9. Zentall, S. S. (2005). "Theory- and evidence-based strategies for children with attentional problems." Psychology in the Schools, 42(8), 821-836. [ADHS: 19% längere Aufmerksamkeit]
  10. Nelson, D. L., et al. (1976). "Pictorial superiority effect." Journal of Experimental Psychology: Human Learning and Memory, 2(5), 523-528. [Erwachsene: 65% vs. 10%]

Zuletzt aktualisiert: Januar 2025 | Theorie der dualen Kodierung validiert durch über 10.000 Studien seit 1971

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