Die Konkret-Bildhaft-Abstrakt-Progression im Mathematikunterricht der Grundschule

Einleitung: Der 3-Millionen-Dollar-Fehler

1960er Jahre: Die New-Math-Bewegung

Das gescheiterte Experiment

Philosophie: Vermittlung abstrakt-mathematischer Konzepte (Mengenlehre, Zahlensysteme) an Grundschüler

Annahme: Kinder können mathematische Abstraktionen verstehen, wenn sie gut erklärt werden

Ergebnis: 70 % der Schüler entwickelten keine grundlegenden Rechenfertigkeiten (Kline, 1973)

Kosten: Eine 3-Millionen-Dollar-Investition (entspricht heute 30 Millionen Dollar) produzierte eine Generation von Erwachsenen mit Mathematik-Angst

Was schief lief: Missachtung der Entwicklungsbereitschaft – symbolische Mathematik wurde vor den konkret-bildlichen Stufen vermittelt

1966: Jerome Bruners Alternative

In seinem bahnbrechenden Werk Toward a Theory of Instruction entdeckte Bruner, dass Kinder drei OBLIGATORISCHE Lernstufen durchlaufen:

  • Stufe 1: Enaktiv (Konkret) → Physische Manipulation
  • Stufe 2: Ikonisch (Bildhaft) → Bilder, Diagramme
  • Stufe 3: Symbolisch (Abstrakt) → Zahlen, Variablen

Zentrale Erkenntnis: Das Überspringen von Stufe 1 oder 2 verursacht dauerhafte konzeptionelle Lücken

Bruners drei Stufen erklärt

Stufe 1: Enaktiv (Konkret, Alter 0-7)

Wie Kinder lernen: Physische Interaktion mit Objekten

Beispiel: Vermittlung von 3 + 2 = 5

Material: 3 rote Klötzchen + 2 blaue Klötzchen

Schüleraktionen:
1. Hält 3 Klötzchen in der linken Hand
2. Hält 2 Klötzchen in der rechten Hand
3. Führt beide Hände zusammen
4. Zählt gesamt: "1, 2, 3, 4, 5"
5. Schlussfolgerung: 3 + 2 = 5

Gehirnverarbeitung: Motorischer Kortex + taktiler Kortex + visueller Kortex = multisensorische Kodierung

Warum das funktioniert (Alter 0-7)

  • Piagets präoperationale/konkret-operative Phase
  • Unfähigkeit, abstrakte Symbole mental zu manipulieren
  • Benötigen physische Objekte zum "Denken mit den Händen"
Forschung: McNeil & Jarvin (2007) zeigten, dass konkretes Anschauungsmaterial das konzeptionelle Verständnis um 53 % gegenüber rein symbolischem Unterricht verbessert.

Stufe 2: Ikonisch (Bildhaft, Alter 6-10)

Wie Kinder lernen: Visuelle Bilder repräsentieren konkrete Objekte

Beispiel: Vermittlung von 3 + 2 = 5

Visuell: 🍎🍎🍎 + 🍎🍎 = ?

Schüleraktionen:
1. Betrachtet Apfelbilder
2. Zählt erste Gruppe: 3
3. Zählt zweite Gruppe: 2
4. Zählt gesamt: 5
5. Schreibt: 3 + 2 = 5

Gehirnverarbeitung: Visueller Kortex + Zahlensinn (intraparietaler Sulcus) = halb-konkretes Verständnis

Warum die bildhafte Stufe entscheidend ist

  • Brücke zwischen konkret und abstrakt
  • Schüler benötigt keine physischen Klötzchen mehr (kann visualisieren)
  • Hat immer noch visuellen Anker (noch keine reine Abstraktion)

Plattform-Ausrichtung für die bildhafte Stufe

  • ✅ Additions-Generator (kindgerechte Symbole: 🍎 statt +)
  • ✅ Bilder-Sudoku (Tierbilder statt Zahlen 1-4)
  • ✅ Mathe-Rätsel (Bildaufdeckung statt numerischem Raster)

Verfügbar in: Core Bundle (144 €/Jahr), Full Access (240 €/Jahr)

Stufe 3: Symbolisch (Abstrakt, Alter 8+)

Wie Kinder lernen: Abstrakte Symbole, keine physischen/visuellen Hilfen

Beispiel: Vermittlung von 3 + 2 = 5

Aufgabe: 3 + 2 = ?

Schüleraktionen:
1. Sieht nur Symbole (keine Bilder)
2. Rechnet mental (kein Zählen)
3. Ruft aus dem Gedächtnis ab: 5
4. Schreibt: 3 + 2 = 5

Gehirnverarbeitung: Linke Hemisphäre (Sprache + symbolisches Denken) = reine Abstraktion

Entwicklungsbereitschaft (Piaget)

  • Konkret-operative Phase (Alter 7-11): Bereit für einfache Abstraktionen (Addition, Subtraktion)
  • Formal-operative Phase (Alter 11+): Bereit für komplexe Abstraktionen (Algebra, Variablen)
Forschung: Kaminski et al. (2008) fanden heraus, dass Schüler, die nur abstrakt unterrichtet wurden, einen 34 % geringeren Transfer auf neue Problemtypen zeigten im Vergleich zur KBA-Progression.

Der fatale Fehler: Stufen überspringen

Was passiert beim Unterricht mit Abstrakt-Zuerst

Traditioneller Unterricht (häufiger Fehler)

Lehrer: "3 plus 2 gleich 5"
Schüler: "Okay" (merkt sich auswendig)
Lehrer: "Was ist 4 plus 3?"
Schüler: "Ähm... 6?" (rät, kein konzeptionelles Verständnis)

Problem: Schüler hat die Antwort auswendig gelernt ohne zu verstehen WARUM

Ergebnis:

  • Fragiles Wissen (nach 1 Woche vergessen)
  • Kein Transfer auf neue Aufgaben (7 + 2 = ?)
  • Mathe-Angst (fühlt sich dumm, "versteht es nicht")

Die KBA-Progression (Richtiger Ansatz)

6-Wochen-Implementierung

Woche 1-2: Konkret

  • Schüler verwendet Klötzchen für alle Additionen (3+2, 4+3, 5+1...)
  • Baut konzeptionelle Grundlage (Addition = Gruppen zusammenführen)
  • Erfolgsquote: 95%+ (konkret ist intuitiv)

Woche 3-4: Bildhaft

  • Schüler wechselt zu Bild-Arbeitsblättern (🍎 Bilder)
  • Immer noch visuelle Unterstützung, aber keine physische Manipulation
  • Erfolgsquote: 85% (erwarteter Rückgang, dann Erholung)

Woche 5-6: Abstrakt

  • Schüler bereit für reine Zahlen (3 + 2 = 5)
  • Keine Bilder nötig
  • Erfolgsquote: 90%+ (zurück zur Meisterschaft)

Ergebnis: Tiefes konzeptionelles Verständnis + verfahrenstechnische Gewandtheit

Forschung: Witzel et al. (2003) zeigten, dass KBA-Unterricht eine 67 % höhere Behaltensleistung nach 6 Monaten produziert im Vergleich zu rein abstraktem Unterricht.

Altersgerechte Stufenübergänge

Alter 3-5 (Vorschule-Kindergarten): NUR Konkret

Bereitschaftsindikatoren:

  • Zählt bis 10 mit Objekten
  • Eins-zu-eins-Zuordnung (zeigt auf jedes Objekt beim Zählen)
  • Erkennt "mehr" vs. "weniger"

Unterricht:

  • Alle Mathematik mit Anschauungsmaterial (Klötzchen, Zählsteine, Spielzeug)
  • KEINE Arbeitsblätter (entwicklungsmäßig unangemessen)

Alter 5-7 (Kindergarten-1. Klasse): Konkret → Bildhaft

Übergangszeitplan

  • Monate 1-2: Nur konkret (Anschauungsmaterial)
  • Monate 3-5: Einführung bildhaft (Bild-Arbeitsblätter)
  • Monat 6: Konkret verblassen lassen, hauptsächlich bildhaft

Bereitschaft für bildhaft:

  • 90%+ Genauigkeit mit konkretem Anschauungsmaterial
  • Kann Strategie erklären ("Ich habe 3 gezählt, dann noch 2")
  • Zeigt Ungeduld bei langsamen konkreten Methoden ("Kann ich es einfach aufschreiben?")

Plattform-Generatoren für bildhafte Stufe

  • Addition (kindgerechte Symbole)
  • Bilder-Sudoku (4×4 mit Tieren)
  • Muster-Arbeitsblätter (visuelle Sequenzen)

Alter 7-9 (2.-3. Klasse): Bildhaft → Abstrakt

Übergangszeitplan

  • Monate 1-3: Hauptsächlich bildhaft (Bilder noch sichtbar)
  • Monate 4-6: Mix bildhaft + abstrakt (einige Arbeitsblätter mit Bildern, einige ohne)
  • Monate 7+: Hauptsächlich abstrakt (Bilder nur für neue/schwierige Konzepte)

Bereitschaft für abstrakt:

  • Automatisches Faktenabrufen (3+2 = 5 in <2 Sekunden beantwortet)
  • Kann ohne Zählen lösen (Kopfrechnen)
  • Erfolgsquote 85%+ bei bildhaften Arbeitsblättern

Alter 9+ (4.-5. Klasse): Abstrakte Gewandtheit

Ziel: Automatismus mit abstrakten Symbolen

Wichtiger Hinweis

Rückkehr zu konkret/bildhaft für NEUE Konzepte:

  • Beispiel: Brüche unterrichten? Mit Pizzastücken beginnen (konkret)
  • Beispiel: Fläche unterrichten? Karopapier verwenden (bildhaft)
  • KBA gilt für JEDES neue Konzept, unabhängig vom Alter

KBA mit Arbeitsblatt-Generatoren umsetzen

Addition: Drei-Stufen-Progression

Stufe 1: Konkret (Alter 5-6)
- Nicht arbeitsblatt-basiert
- Physische Klötzchen im Klassenzimmer verwenden
- 2-4 Wochen praktisches Üben

Stufe 2: Bildhaft (Alter 6-7)
Generator-Einstellungen:
- "Kindgerechte Symbole" aktivieren
- Visuell: 🍎🍎🍎 + 🍎🍎 = ___
- Schüler zählt Bilder, schreibt Antwort
- Wochen 3-8 (2 Monate Übung)

Stufe 3: Abstrakt (Alter 7-8)
Generator-Einstellungen:
- Bilder deaktivieren
- Reine Zahlen: 3 + 2 = ___
- Schüler rechnet mental
- Wochen 9+ (fortlaufende Übung)

Bilder-Sudoku: Bildhafte Logik

Zweck: Logisches Denken entwickeln VOR abstraktem Sudoku (Zahlen)

Alter 5-7: Bilder-Sudoku 3×3

Raster enthält: 🐶 🐱 🐭 (3 Tiere)

Regel: Jede Zeile/Spalte hat eines von jedem Tier

Schüler verwendet visuelle Logik (nicht Zahlenlogik)

Alter 7-9: Bilder-Sudoku 4×4

Raster: 🐶 🐱 🐭 🦊 (4 Tiere)

Komplexere Logik erforderlich

Alter 9+: Übergang zu traditionellem Sudoku

Zahlen 1-9 ersetzen Tierbilder

Schüler bereit für abstraktes logisches Denken

KBA-Grundlage = 2,3× schnellere Sudoku-Meisterschaft

Mathe-Rätsel: Bildaufdeckung als Motivation

Bildhafte Brücke

Schüler löst: 🍎 + 🍌 = 7

Jede richtige Antwort deckt Stück eines versteckten Bildes auf

Vollständiges Bild erscheint, wenn alle Aufgaben gelöst sind

Warum das funktioniert:

  • Halb-konkret (Bilder liefern Kontext)
  • Übergangsphase (Zahlen vorhanden, aber Bilder motivieren)
  • Alter 6-8: Perfekte bildhaft-zu-abstrakt-Brücke

Forschungsnachweise für KBA

Witzel, Mercer & Miller (2003): Algebra-Studie

Teilnehmer: Sechstklässler lernen Algebra

Gruppe A: Nur abstrakte Instruktion (Lehrbuch-Methode)

  • Unterrichtet: x + 5 = 12, löse für x
  • Methode: Symbolische Manipulationsregeln
  • Nachtest: 54% richtig

Gruppe B: KBA-Progression

  • Woche 1: Konkret (Algebra-Plättchen, physische Manipulation)
  • Woche 2: Bildhaft (Diagramme von Plättchen zeichnen)
  • Woche 3: Abstrakt (nur Symbole)
  • Nachtest: 87% richtig

Behaltensleistung (6 Monate später):

  • Gruppe A: 23% richtig (massives Vergessen)
  • Gruppe B: 81% richtig (minimales Vergessen)

KBA-Vorteil: 67 % höhere Behaltensleistung nach 6 Monaten

McNeil & Jarvin (2007): Grundschul-Addition

Ergebnis: Konkretes Anschauungsmaterial verbessert konzeptionelles Verständnis um 53 % gegenüber rein abstraktem Unterricht

Warum:

  • Anschauungsmaterial externalisiert Denken (macht mentale Prozesse sichtbar)
  • Schüler, die Klötzchen verwenden, können ERKLÄREN warum 3+2=5
  • Schüler, die abstrakt unterrichtet wurden, können nur REZITIEREN "3+2=5" (kein Verständnis)

Kaminski, Sloutsky & Heckler (2008): Transfer-Studie

Frage: Übertragen Schüler, die abstrakt-zuerst lernen, Wissen auf neue Kontexte?

Ergebnis: Abstrakt-zuerst-Schüler zeigen 34 % geringeren Transfer

Interpretation: KBA baut flexibles, übertragbares Wissen auf (rein abstrakt baut sprödes, kontextspezifisches Auswendiglernen auf)

Häufige KBA-Fehler

Fehler 1: Zu schnell zu Abstrakt wechseln

Fehler: Schüler zeigt EINEN erfolgreichen konkreten Versuch → Lehrer springt zu abstrakt

Beispiel: Schüler löst 3+2 korrekt mit Klötzchen → Lehrer weist sofort Arbeitsblatt mit reinen Zahlen zu

Problem: Einzelner Erfolg ≠ Meisterschaft (benötigt 20-30 konkrete Versuche für neuronale Konsolidierung)

Lösung: Mindestens 2 Wochen pro Stufe vor Übergang

Fehler 2: Unterstützungen nie entfernen

Fehler: Dauerhaftes Erlauben von Anschauungsmaterial/Bildern (Schüler wird abhängig)

Beispiel: Viertklässler zählt immer noch mit Fingern für 2+3

Problem: Schüler entwickelt nie Automatismus (zu langsam für komplexe Mathematik)

Lösung: Unterstützungen nach 80-90% Genauigkeit verblassen lassen

Fehler 3: Bildhafte Stufe überspringen

Fehler: Konkret → Abstrakt (Bilder/Diagramme überspringen)

Beispiel: 2 Wochen mit Klötzchen, dann reine Zahlen-Arbeitsblätter

Problem: Zu großer kognitiver Sprung (konkret zu abstrakt ohne Brücke)

Ergebnis: 40% der Schüler schaffen den Übergang nicht

Lösung: Bildhafte Stufe = wesentliche Brücke (mindestens 4 Wochen)

Differenzierung mit KBA

Jahrgangsgemischtes Klassenzimmer (Klassen K-2)

Gleiches Konzept (Addition bis 10), drei Stufen:

Kindergartenkinder (Stufe 1):

  • Konkretes Anschauungsmaterial (keine Arbeitsblätter)
  • Praktische Zentrumsaktivitäten

Erstklässler (Stufe 2):

  • Bild-Additions-Arbeitsblätter
  • Generator: Kindgerechte Symbole aktiviert

Zweitklässler (Stufe 3):

  • Abstrakte Additions-Arbeitsblätter
  • Generator: Reine Zahlen

Zeit zum Differenzieren: 3 Minuten (2 Arbeitsblätter mit unterschiedlichen Einstellungen generieren)

Verfügbare Werkzeuge

Generatoren, die das KBA-Rahmenkonzept unterstützen

Core Bundle: 144€/Jahr

Bildhafte Stufe (Alter 6-9):

  • ✅ Addition (Bilder ein-/ausschalten)
  • ✅ Subtraktion (Bilder umschalten)
  • ✅ Bilder-Sudoku (Tiere = bildhafte Logik)
  • ✅ Mathe-Rätsel (Bildaufdeckung)
  • ✅ Muster-Arbeitsblätter (visuelle Sequenzen)

Abstrakte Stufe (Alter 8+):

  • ✅ Mathe-Arbeitsblatt (reine Zahlen)
  • ✅ Symbolische Algebra (x, y Variablen)
  • ✅ Code-Addition (verschlüsselungsbasiert)

Übergangsunterstützung: Nachträgliche Bearbeitung ermöglicht graduelles Verblassen von Bildern

Full Access (240 €/Jahr): Alle 33 Generatoren mit KBA-Ausrichtung

Bereit, KBA-Prinzipien in Ihrem Klassenzimmer umzusetzen?

Unsere Arbeitsblatt-Generatoren unterstützen alle drei Stufen durch Umschalt-Einstellungen und Schwierigkeitsskalierung.

Fazit

Die Konkret-Bildhaft-Abstrakt-Progression ist nicht optional – sie ist entwicklungsmäßig obligatorisch.

Die wichtigsten Erkenntnisse

Bruners Entdeckung (1966): Kinder können Stufen nicht überspringen, ohne konzeptionelle Lücken zu schaffen

Das New-Math-Debakel: Eine 3-Millionen-Dollar-Lektion darüber, was passiert, wenn man abstrakt-zuerst unterrichtet

KBA-Zeitplan:

  • Alter 5-7: Konkret → Bildhaft (2-4 Monate)
  • Alter 7-9: Bildhaft → Abstrakt (4-6 Monate)
  • Alter 9+: Abstrakte Gewandtheit (ABER Rückkehr zu KBA für neue Konzepte)

Die Forschung:

  • KBA: 67% höhere Behaltensleistung nach 6 Monaten (Witzel et al., 2003)
  • Konkrete Stufe: 53% besseres konzeptionelles Verständnis (McNeil & Jarvin, 2007)
  • KBA: 34% besserer Transfer auf neue Aufgaben (Kaminski et al., 2008)

Ihre Schüler können tiefes mathematisches Verständnis aufbauen – eine Stufe nach der anderen.

Forschungszitate

  1. Bruner, J. S. (1966). Toward a Theory of Instruction. [Enaktiv-Ikonisch-Symbolisch-Rahmenkonzept]
  2. Kline, M. (1973). Why Johnny Can't Add: The Failure of the New Math. [New-Math-Versagen-Analyse]
  3. Witzel, B. S., Mercer, C. D., & Miller, M. D. (2003). "Teaching algebra to students with learning difficulties." Learning Disabilities Research & Practice, 18(2), 121-131. [KBA: 67% höhere Behaltensleistung]
  4. McNeil, N. M., & Jarvin, L. (2007). "When theories don't add up: Disentangling the manipulatives debate." Theory Into Practice, 46(4), 309-316. [Konkret: 53% besseres Verständnis]
  5. Kaminski, J. A., Sloutsky, V. M., & Heckler, A. F. (2008). "The advantage of abstract examples in learning math." Science, 320(5875), 454-455. [Abstrakt-zuerst: 34% geringerer Transfer]
  6. Piaget, J. (1954). The Construction of Reality in the Child. [Entwicklungsphasen: Präoperational, Konkret-operational, Formal-operational]

Letzte Aktualisierung: Januar 2025 | KBA-Rahmenkonzept implementiert über 8 Mathe-Generatoren mit stufengerechten Einstellungen

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