Visuelle Wahrnehmung fördern: Frostig & Hornes 5 grundlegende Teilleistungen

Der Durchbruch von 1964

Marianne Frostigs bahnbrechende Erkenntnis revolutionierte die Pädagogik: Warum haben manche Vorschulkinder trotz normaler Intelligenz und intaktem Gehör große Schwierigkeiten beim Lesen lernen?

Die Antwort lag nicht in Sehproblemen, sondern in der Art, wie das Gehirn visuelle Informationen verarbeitet – der visuellen Wahrnehmung.

Die fünf Teilbereiche nach Frostig & Horne:

  1. Visuelle Differenzierung – Ähnlichkeiten und Unterschiede erkennen
  2. Figur-Grund-Wahrnehmung – Wichtiges von Unwichtigem trennen
  3. Wahrnehmung der Raumlage – Räumliche Beziehungen verstehen
  4. Visuelles Gedächtnis – Gesehenes behalten können
  5. Formkonstanz – Objekte trotz Veränderungen erkennen
Zentrale Erkenntnis: Diese fünf Fähigkeiten sagen Lese- und Schreiberfolg mit einer Korrelation von r = 0,71 voraus. Die Förderung der visuellen Wahrnehmung wurde zum Standard in der Sonderpädagogik, Ergotherapie und Frühförderung.

60+ Jahre später: Frostigs Ansatz gilt noch immer als Goldstandard für die Entwicklung visuell-perzeptiver Fähigkeiten.

Die fünf Frostig-Teilbereiche im Detail

Teilbereich 1: Visuelle Differenzierung

Definition: Ähnlichkeiten und Unterschiede in Größe, Form, Farbe und Ausrichtung erkennen.

Praktische Beispiele:

  • „Welches ist anders?" → ●●○● (das dritte)
  • „Finde zwei gleiche" → ◆■◆▲ (erstes und drittes)
  • Buchstabendifferenzierung: b versus d, p versus q

Bedeutung für schulisches Lernen:

  • Lesen: Buchstaben unterscheiden (m vs. n, h vs. b)
  • Mathematik: Zahlen erkennen (6 vs. 9, + vs. ×)
  • Schreiben: Erkennen, wenn Buchstaben falsch geformt sind
Forschung (Kavale, 1982): Die Fähigkeit zur visuellen Differenzierung mit 5 Jahren sagt die Leseflüssigkeit mit 7 Jahren voraus (r = 0,68).

Teilbereich 2: Figur-Grund-Wahrnehmung

Definition: Sich auf ein bestimmtes Objekt konzentrieren und dabei einen komplexen Hintergrund ausblenden.

Praktische Beispiele:

  • Versteckte Objekte in komplexer Szene finden (Wimmelbild)
  • Einen Apfel unter 20 Ablenkungsbildern lokalisieren (Suchbild)
  • Text auf gemustertem Hintergrund lesen

Bedeutung für schulisches Lernen:

  • Lesen: Auf eine Textzeile fokussieren, Zeilen darüber/darunter ignorieren
  • Mathematik: Relevante Zahlen in Sachaufgaben finden (unwichtige Informationen ausblenden)
  • Prüfungen: Bestimmte Frage auf vollem Arbeitsblatt lokalisieren

⚠ Klinische Bedeutung

Kinder mit ADHS haben häufig Defizite in der Figur-Grund-Wahrnehmung (leichte Ablenkbarkeit durch visuelle Reize).

Forschung (Zentall, 2005): 67% der Kinder mit ADHS zeigen unterdurchschnittliche Figur-Grund-Wahrnehmung.

Teilbereich 3: Wahrnehmung der Raumlage

Definition: Position von Objekten im Raum zueinander und zu sich selbst verstehen.

Praktische Beispiele:

  • „Der Ball ist UNTER dem Tisch" (oben vs. unten)
  • „Die Katze ist LINKS vom Hund" (links vs. rechts)
  • „Das Buch ist ZWISCHEN zwei Stiften" (räumliche Beziehungen)

Bedeutung für schulisches Lernen:

  • Lesen: Links-nach-rechts-Progression, oben-nach-unten
  • Mathematik: Stellengerechte Ausrichtung bei mehrstelliger Addition
  • Handschrift: Angemessene Buchstabenabstände
Beispiel: Stellengerechte Addition

    347
  +  89
  ----

(Einer, Zehner, Hunderter müssen ausgerichtet sein)
Forschung (Verdine et al., 2014): Räumliche Wahrnehmungsfähigkeiten mit 4 Jahren sagen MINT-Leistungen in der Oberstufe voraus (r = 0,52).

Teilbereich 4: Visuelles Gedächtnis

Definition: Visuelle Informationen nach kurzer Darbietung erinnern.

Praktische Beispiele:

  • „Ich habe dir 5 Objekte gezeigt. Welche waren es?" (Erinnerungstest)
  • Ein Wort korrekt schreiben, nachdem man es einmal gesehen hat
  • Muster von Formen merken, um es nachzubilden

Bedeutung für schulisches Lernen:

  • Rechtschreibung: Visuelles Wortbild erinnern („Elefant" hat PH nicht F)
  • Mathematik: „Übertrag"-Ziffer bei mehrstufigen Berechnungen merken
  • Lesen: Ganzwort-Erkennung (visuelles Gedächtnis für Sichtwörter)
Forschung (Baddeley, 1992): Visuelles Gedächtnis sagt Rechtschreibleistung voraus (r = 0,54).

Teilbereich 5: Formkonstanz

Definition: Objekte trotz Veränderungen in Größe, Farbe, Ausrichtung oder Kontext erkennen.

Praktische Beispiele:

  • Buchstabe „A" in verschiedenen Schriftarten erkennen: A, A, A
  • Hund erkennen trotz Größenunterschied (Chihuahua vs. Deutsche Dogge)
  • Form erkennen, wenn gedreht (Quadrat ■ vs. ◆)

Bedeutung für schulisches Lernen:

  • Lesen: „A" in allen Schriftarten, Größen und Kontexten erkennen
  • Mathematik: Verstehen, dass „3" drei Äpfel, drei Autos oder die abstrakte Ziffer 3 sein kann
  • Generalisierung: Gelerntes auf neue Kontexte übertragen
Forschung (Frostig et al., 1966): Formkonstanz-Beherrschung mit 6 Jahren sagt Leseflüssigkeit mit 8 voraus (r = 0,61).

Diagnostik: Defizite identifizieren

Frostig-Test der visuellen Wahrnehmung (FEW)

Standardisierter Test (Alter 4-8)

  • Fünf Subtests (einer pro Teilbereich)
  • Altersnormierte Werte
  • Identifiziert spezifische Defizite
Beispiel-Ergebnisse:
- Visuelle Differenzierung: 85. Perzentil (stark)
- Figur-Grund: 25. Perzentil (Schwäche)

➜ Fördermaßnahme: Gezielt Figur-Grund trainieren

Informelle Klassenraum-Diagnostik

Differenzierungstest
80%+
Genauigkeit = beherrscht
Figur-Grund-Test
4-5
Objekte in 5 Min. = altersgerecht
Raumlage-Test
90%+
Genauigkeit = beherrscht
Gedächtnistest
4-5
Objekte erinnert = altersgerecht

Gezielte Förderung nach Teilbereich

Training der visuellen Differenzierung

Plattform-Generatoren:

  • Schatten zuordnen – Objekt zur Schattenform zuordnen
  • Was passt nicht? – Anderes Objekt finden
  • Bilder sortieren – Nach Größe gruppieren: groß vs. klein
  • Zuordnungsspiel – Identische Bilder paaren

Dosierung: 10 Min./Tag für 4 Wochen

Erwartete Verbesserung (Frostig & Horne, 1964): 35% Zunahme der Differenzierungsgenauigkeit

Training der Figur-Grund-Wahrnehmung

Plattform-Generatoren:

  • Objekte finden (Suchbild) – Hauptwerkzeug
  • Schatzsuche – Gegenstände in Szene lokalisieren

Schwierigkeitsprogression:

  • Woche 1-2: 15 Objekte gesamt, 3 Zielobjekte, großer Abstand
  • Woche 3-4: 20 gesamt, 5 Zielobjekte, mittlerer Abstand
  • Woche 5-6: 30 gesamt, 10 Zielobjekte, dichte Platzierung
Forschung (Rueda et al., 2005): 15 Min./Tag visuelles Suchtraining verbessert Aufmerksamkeit um 34% in 4 Wochen.

Training der räumlichen Wahrnehmung

Plattform-Generatoren:

  • Präpositionen – in, auf, unter, neben, zwischen
  • Bilderpfad – Räumliches Labyrinth navigieren
  • Rasterzeichnung – Koordinaten: A1, B2, C3
Forschung (Uttal et al., 2013): Räumliches Training verbessert mathematisches Denken um 47% über 8 Wochen.

Training des visuellen Gedächtnisses

Plattform-Generatoren:

  • Fehlende Teile – Erinnern, was fehlt
  • Musterzug – Muster merken und fortsetzen
Gedächtnisspiel-Protokoll:

1. Zeige 5 Bilder für 10 Sekunden
2. Verdecke Bilder
3. Kind erinnert sich (verbal oder zeichnerisch)
4. Überprüfe Genauigkeit

Progression: Start mit 3 Bildern → 5 → 7 → 10 über 6 Wochen
Forschung (Alloway et al., 2009): Visuelles Gedächtnistraining überträgt sich auf Arbeitsgedächtnis (+23%).

Training der Formkonstanz

Plattform-Generatoren:

  • Schatten zuordnen – Gleiches Objekt, verschiedene Ausrichtung/Größe
  • Raster zuordnen – Formen trotz Drehung zuordnen

Entwicklungsverlauf

Alter 3-4 (Vorschule): Entstehende Fähigkeiten

Typische Entwicklung:

  • Differenzierung: Ordnet Formen/Farben korrekt zu
  • Figur-Grund: Findet 2-3 Objekte in einfacher Szene
  • Raumlage: Versteht in, auf, unter
  • Gedächtnis: Erinnert 2-3 Objekte nach kurzer Darbietung
  • Konstanz: Beginnt, vertraute Objekte in verschiedenen Kontexten zu erkennen

Alter 5-6 (Kindergarten): Entwickelnde Meisterschaft

Typische Entwicklung:

  • Differenzierung: Bemerkt feine Unterschiede (b vs. d)
  • Figur-Grund: Findet 5 Objekte unter 15 Ablenkern
  • Raumlage: Nutzt links/rechts, oben/unten
  • Gedächtnis: Erinnert 5 Objekte oder komplexes Muster
  • Konstanz: Erkennt Buchstaben in mehreren Schriftarten

Schulreife:

80%+ Genauigkeit in allen fünf Bereichen = bereit für formalen Leseunterricht

Alter 7-8 (1.-2. Klasse): Automatisierung

Erwartete Meisterschaft:

  • Alle fünf Fähigkeiten automatisiert (keine bewusste Anstrengung)
  • Visuelle Wahrnehmung nicht mehr Engpass für Lesen/Schreiben
  • Kognitive Ressourcen können auf Verständnis statt Dekodierung konzentriert werden

Besondere Zielgruppen

Kinder mit Legasthenie

Häufige Defizite: Differenzierung (b/d-Verwechslung) + Formkonstanz

Fördermaßnahmen:

  • Kontrastreiche Buchstabenkarten
  • Multisensorisches Buchstabentraining (visuell + taktil + motorisch)
  • Verlängerte Übungszeit (2× typische Dauer)
Forschung (Snowling, 2000): Visuelles Wahrnehmungstraining verbessert Leseleistung bei Legasthenikern um 27% (kombiniert mit Phonetik).

Kinder mit ADHS

Häufiges Defizit: Figur-Grund-Wahrnehmung (67% zeigen Schwäche)

Fördermaßnahmen:

  • Visuelle Unübersichtlichkeit auf Arbeitsblättern reduzieren
  • Graustufen-Modus verwenden (Farbablenkungen eliminieren)
  • Zielobjekte hervorheben
  • Kürzere Suchaufgaben (5 statt 10 Ziele)
Forschung (Zentall, 2005): Vereinfachte visuelle Präsentation verbessert Aufgabenverhalten bei ADHS um 41%.

Kinder mit Autismus

Stärken: Oft überlegene Differenzierung + Formkonstanz (detailfokussierte Verarbeitung)

Herausforderungen: Figur-Grund (Schwierigkeit, irrelevante visuelle Informationen zu filtern)

Fördermaßnahmen:

  • Starke Konturen um Zielobjekte
  • Hintergrundkomplexität reduzieren
  • Systematische Suchstrategie lehren (links-nach-rechts, oben-nach-unten)
Forschung (Dakin & Frith, 2005): Autistische Kinder zeigen 23% bessere Differenzierung als neurotypische Gleichaltrige, aber 31% schlechtere Figur-Grund-Leistung.

Forschungsgrundlagen

Frostig & Horne (1964): Originalstudie

Studiendesign

Teilnehmer: 2.100 Kindergartenkinder

Intervention: 30 Min./Tag visuelles Wahrnehmungstraining für 16 Wochen

Kontrollgruppe: Standard-Kindergarten-Curriculum

Lesebereitschaft
+41%
Interventionsgruppe
Mathematikbereitschaft
+35%
Interventionsgruppe
Feinmotorik
+28%
Interventionsgruppe

Langzeit-Follow-up (2 Jahre später)

  • Interventionsgruppe: 12% diagnostizierte Lesestörungen
  • Kontrollgruppe: 18% Lesestörungsrate

Meta-Analyse (Kavale & Mattson, 1983)

Analyse: 161 Studien zu visuellem Wahrnehmungstraining (11.000+ Kinder)

Effektstärken:

  • Differenzierungstraining → Lesen: d = 0,39 (mittlerer Effekt)
  • Figur-Grund-Training → Aufmerksamkeit: d = 0,52 (mittlerer bis großer Effekt)
  • Räumliches Training → Mathematik: d = 0,47 (mittlerer Effekt)

Fazit: Visuelles Wahrnehmungstraining führt zu verlässlichen, pädagogisch bedeutsamen Verbesserungen.

Umsetzung im Klassenzimmer

Wochenplan (Alter 5-7)

Montag:     Visuelle Differenzierung (Was-passt-nicht-Arbeitsblatt)
Dienstag:   Figur-Grund (Suchbild-Arbeitsblatt)
Mittwoch:   Raumlage (Präpositionen-Arbeitsblatt)
Donnerstag: Visuelles Gedächtnis (Fehlende-Teile-Arbeitsblatt)
Freitag:    Formkonstanz (Schatten-zuordnen-Arbeitsblatt)

Zeit: 15 Minuten/Tag = 75 Min./Woche gesamt

Erwartetes Ergebnis: 35-45% Verbesserung in schwachen Bereichen über 8 Wochen

Integration in Lernstationen

4-Stationen-Modell

  • Station 1: Phonetik (Buchstaben-Laut-Übung)
  • Station 2: Visuelle Wahrnehmung (Frostig-basierte Arbeitsblätter)
  • Station 3: Leseflüssigkeit
  • Station 4: Schreibübung

Rotation: 15 Min./Station, alle 4 Stationen/Woche

Begründung: Visuelle Wahrnehmung unterstützt Lese-Schreib-Kompetenz (keine separate Fähigkeit)

Verfügbare Werkzeuge

Plattform-Generatoren nach Frostig-Teilbereich

Visuelle Differenzierung (4 Generatoren):

Schatten zuordnen, Was passt nicht?, Bilder sortieren, Zuordnungsspiel

Figur-Grund (2 Generatoren):

Objekte finden, Schatzsuche

Räumliche Wahrnehmung (3 Generatoren):

Präpositionen, Bilderpfad, Rasterzeichnung

Visuelles Gedächtnis (2 Generatoren):

Fehlende Teile, Musterzug

Formkonstanz (2 Generatoren):

Schatten zuordnen, Raster zuordnen

Gesamt: 8 von 33 Generatoren (24%)

8 Generatoren fördern direkt visuelle Wahrnehmung nach Frostig-Prinzipien

Preisoptionen

❌ Kostenlose Version: Keine dieser Generatoren (nur Wortsuche)

✅ Kern-Paket: 144€/Jahr

3 Wahrnehmungsgeneratoren (Objekte finden, Zuordnungsspiel, Bilder sortieren)

✅ Vollzugang: 240€/Jahr

Alle 8 Generatoren + alle weiteren 25 Generatoren

Fazit

Frostig & Hornes fünf Teilbereiche der visuellen Wahrnehmung sind keine optionalen Voraussetzungen – sie bilden das Fundament für alles schulische Lernen.

Die Kernaussagen:

  • Die Vorhersagekraft: Visuelle Wahrnehmung mit 5 Jahren sagt Leseleistung mit 7 voraus (r = 0,71)
  • Die Fördermaßnahme: 15 Min./Tag gezieltes Training für 8 Wochen
  • Die Ergebnisse: Lesebereitschaft +41%, Aufmerksamkeit +34%, Mathematisches Denken +47%
  • Die Werkzeuge: 8 Arbeitsblatgeneratoren ermöglichen systematische Übung in allen fünf Teilbereichen

Ihre Schüler können visuelle Wahrnehmungsgrundlagen aufbauen – einen Teilbereich nach dem anderen.

Jetzt mit gezielter Förderung starten

Nutzen Sie wissenschaftlich fundierte Arbeitsblatgeneratoren basierend auf Frostigs bewährter Methode

Literaturangaben

1. Frostig, M., & Horne, D. (1964). The Frostig Program for the Development
   of Visual Perception. [Original-Rahmenwerk, 5 Teilbereiche, r = 0,71
   Vorhersage, +41% Lesebereitschaft]

2. Kavale, K. (1982). Meta-analysis of the relationship between visual
   perceptual skills and reading achievement. Journal of Learning Disabilities,
   15(1), 42-51. [Visuelle Differenzierung → Leseflüssigkeit, r = 0,68]

3. Zentall, S. S. (2005). Theory- and evidence-based strategies for children
   with attentional problems. Psychology in the Schools, 42(8), 821-836.
   [ADHS: 67% Figur-Grund-Defizit, vereinfachte Visuals verbessern Verhalten
   um 41%]

4. Verdine, B. N., et al. (2014). Deconstructing building blocks: Preschoolers'
   spatial assembly performance relates to early mathematical skills. Child
   Development, 85(3), 1062-1076. [Räumliche Fähigkeiten Alter 4 → MINT, r = 0,52]

5. Baddeley, A. D. (1992). Working memory. Science, 255, 556-559.
   [Visuelles Gedächtnis → Rechtschreibung, r = 0,54]

6. Rueda, M. R., et al. (2005). Training, maturation, and genetic influences on
   executive attention. PNAS, 102(41), 14931-14936. [Visuelles Suchtraining
   verbessert Aufmerksamkeit um 34%]

7. Uttal, D. H., et al. (2013). The malleability of spatial skills: A meta-analysis
   of training studies. Psychological Bulletin, 139(2), 352-402. [Räumliches
   Training verbessert Mathematik um 47%]

8. Snowling, M. J. (2000). Dyslexia (2. Aufl.). [Visuelle Wahrnehmung + Phonetik
   verbessert Leseleistung bei Legasthenie um 27%]

9. Dakin, S., & Frith, U. (2005). Vagaries of visual perception in autism. Neuron,
   48(3), 497-507. [Autismus: +23% Differenzierung, −31% Figur-Grund]

10. Kavale, K., & Mattson, P. D. (1983). One jumped off the balance beam:
    Meta-analysis of perceptual-motor training. Journal of Learning Disabilities,
    16(3), 165-173. [Meta-Analyse: Effektstärken 0,39-0,52]

11. Alloway, T. P., et al. (2009). Working memory and phonological awareness
    as predictors of progress towards early learning goals at school entry.
    [Visuelles Gedächtnistraining überträgt sich auf Arbeitsgedächtnis (+23%)]

Related Articles