Formen-Arbeitsblatt · Vorschule
Geometrische Formen benennen: Kreis, Dreieck, Quadrat und Rechteck
Sechs große Karten füllen die Seite. Auf jeder steht links eine Umrissform in einem weißen Kreis, rechts stehen drei Namensschilder untereinander. Das Kind schaut die Form an und kreist den passenden Namen ein. Auf dem abgebildeten Druck sind das ein sehr flaches, spitzes Dreieck, ein Kreis, ein leicht gekipptes Quadrat, ein schräg liegendes langes Rechteck, ein Quadrat, das auf seiner Spitze steht, und ein schmales, hohes Dreieck. Der richtige Name steht nicht immer an derselben Stelle, sodass niemand einfach ein bestimmtes Schild einkreisen kann.
Die Seite zielt auf einen typischen Fehler im Vorschulalter: Viele Kinder halten nur ein Dreieck mit der Spitze nach oben für ein echtes Dreieck, und ein auf die Ecke gestelltes Quadrat nennen sie gern Raute. Deshalb erscheinen die vier Grundformen hier absichtlich gedreht, gestreckt oder schief. Wer trotzdem richtig benennt, hat begriffen, dass die Form von ihren Ecken und Seiten abhängt und nicht davon, wie sie auf dem Papier liegt. Das ist der erste Schritt im Bereich Raum und Form, den der Lehrplan Mathematik für den Schulanfang beschreibt. Karte fünf verdient ein kurzes Gespräch: Ein Quadrat bleibt ein Quadrat, auch auf der Spitze.
Eine Seite, großzügig gesetzt, gut für dicke Stifte und kleine Hände. Das Blatt ist die Grundseite der Reihe zu geometrischen Formen. Danach bieten sich die Nachbarblätter an: Formen im Alltag wiederfinden, Namen selbst schreiben, Formen-Rätsel lesen oder Formen im Punktefeld zeichnen.
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Aktualisiert am 23. September 2026
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