Der Rundungshügel
Loslassen, und der Stein rollt in den nächsten Zehner — bis er genau auf dem Grat liegt, wo der Boden eben ist.
Über dieses Werkzeug
Setzt den Brocken auf das Gelände und lasst ihn los. Er rollt in die nächste Mulde – außer er kommt auf dem Grat zu liegen: dort ist keine Seite tiefer, von allein rollt er nicht weiter, und wozu die Zahl gebraucht wird, entscheidet, wohin er geht.
Gelände mit je einer Mulde an beiden Enden und einem Grat in der Mitte.
Das ganze Gerät ist kostenlos – jeder Abhang, das Wackeln und das Neigen des Grats. Das Lehrkraft-Abo ergänzt das Gelände aus Papier zum Ausschneiden und Falten: Es steht auf dem Tisch, und ein Kind kann einen echten Brocken auf den Grat legen und sehen, dass er wirklich liegen bleibt.
So nutzen Sie es im Unterricht
- Loslassen. 47 rollt in die Mulde 50.
- 45 liegt auf dem Grat. Keine Seite ist tiefer, also rollt der Brocken von allein nicht weiter. Wozu braucht ihr diese Zahlen – und wohin soll das den Grat neigen?
- Den Grat zur oberen Mulde neigen. Die Klasse hat den Grat in Richtung 50 geneigt – dafür, wozu diese Zahlen gerade gebraucht werden. Jeder Brocken, der genau auf dem Grat landet, geht dorthin, bis sich das ändert.
Ideen für den Unterricht
- Der Grat steht wieder gerade. Wozu werden diese Zahlen jetzt gebraucht? Der Brocken wackelt, bis die Klasse den Grat neu neigt.
- der Grat, genau in der Mitte zwischen den beiden Mulden
- Schneidet am Rand entlang und faltet an den gestrichelten Linien, damit das Gelände steht. Schreibt die beiden runden Zahlen in die Mulden. Legt einen echten Brocken irgendwo auf einen Abhang – er rollt in eine Mulde; legt ihn auf den Grat, bleibt er liegen. Genau darum geht es.